Es gibt Tage an denen fühle ich mich einsam.
Ja, ich lebe in Gemeinschaft und bin ständig umgeben von Menschen und anderen Wesen und manchmal ist da dieses Gefühl.
Mir ist klar, dass dieses Einsamkeitsgefühl nicht real ist und doch ist es tief in mir.
Vielleicht kennst du es ja auch?
Ich spüre es ist eine Erinnerung an einen kindlichen Anteil, der nicht genährt oder versorgt ist.
Natürlich muss mir das in diesem Augenblick erstmal bewusst werden und dann kann ich diesen Anteil versorgen.
Doch manchmal geht das auch nicht. Dann bin ich einfach klein, kuschel mich ein und warte bis es wieder vorbei ist. Und das ist ok, denn auch das ist Selbstfürsorge.
Wir müssen nicht immer die großen Therapiestunden haben, manchmal darf es auch Wärmflasche und Netflix sein.
Es gibt viele solcher Trigger im Alltag der westlichen Welt.
Es gibt auch Tage da glaube ich, dass ich kein Geld habe, dass ich arm bin.
Dabei habe ich alles was ich brauche zum Leben und es fliesst genug Geld zu mir.
Es ist also nicht real und auch darunter liegt ein Gefühl, dieser Wunsch nach „versorgt sein“.
Ich weiß, dass all diese Trigger nicht nur ich erlebe, sondern ganz viele Menschen. Ich behaupte sogar, es ist ein grundlegendes Thema von Industrieländern, wie z.B. Deutschland, die sich weit von ihrer Natur entfernt haben.
Wir scheinen alles zu haben und doch fehlt uns etwas ganz Grundlegendes.
Doch das was uns fehlt können wir nicht im Außen finden. Es wird uns kein Mensch der Welt geben können und wir können es auch nicht kaufen.
Auch wenn es uns die Werbung glaubhaft machen will und in sämtlichen Kaufhäusern dieser Welt versucht wird „es“ zu verkaufen. Es ist schlichtweg nicht möglich.
Auch eine Million Euro, ein Haus, ein Auto, ein Boot, wird diese Lücke nicht füllen.
Es ist diese Sehnsucht, ein tiefer Wunsch Teil etwas größeren zu sein. Ein tiefer Wunsch getragen und versorgt zu sein – egal was ich, als Mensch tue!
Teil eines Stamms zu sein und Teil einer größeren Vision. Da ist die Sehnsucht danach das eigene Potential zu leben anstatt zu funktionieren.
Es fühlt sich an nach Leben!
Richtig lebendig sein, den Wind und die Sonne auf der Haut zu spüren, tanzen bis die Füße weh tun, hüpfen, einander umarmen.
Die Natur atmen.
Die kleinen Dinge des Lebens genießen und in Demut vor der großen Schöpfung des Lebens die eigenen Schritte gehen.
Nicht mehr funktionieren, einfach nur Sein. Aussteigen aus der Leistungsgesellschaft.
Vielleicht ist das in unserem irdischen Dasein gerade nicht möglich ganz zu leben, doch wir können dieser Sehnsucht begegnen.
Wir können in unser Innerstes reisen, zum Baum des Lebens.
Er steht inmitten einer wundervollen Blumenwiese. Er ist groß und prächtig, seine Äste ragen weit in den Himmel und sein Stamm ist dick und kraftvoll.
Das ist der Baum des Lebens – eine Erinnerung daran, dass wir immer getragen und versorgt sind.
Er zeigt mir, wie groß ich bin, wie stark und kräftig und wie wunderschön und voller Potential ich bin.
Er erinnert mich daran, dass ich schon perfekt bin, genährt und versorgt von der großen Mutter Erde. Durchflutet vom Licht des Vater Himmels und geschützt im großen Geist des Lebens.
Er erweckt meine Präsenz und zeigt mir, dass ich nichts tun muss. Einfach nur da sein und atmen reicht vollkommen.
Die Reise zum Baum des Lebens ist kraftvoll und sie ist eine Quelle für Lebenskraft und das eigene Potential.
In meiner neuen Meditation zum „Baum des Lebens“ nehme ich dich mit auf diese Reise, so dass du all das selbst erfahren kannst.
Du kannst sie dir einfach auf YouTube anhören, in dem Du auf den Button oder das Bild klickst.